Dienstag, 3. Februar 2015

Easy Peasy (veganes) Risotto

Kinder, wer euch erzählt Risotto machen sei schwer, der lügt.
Es gibt nur eine einzige Regel die es wirklich zu beachten gibt:
Lasse niemals (niemals!) den Topf aus den Augen (nein, auch nicht wenn das Telefon klingelt und nein, auch nicht um kurz Facebook zu checken oder was die Jugend heutzutage alles tut, niemals!)

Wenn man diese (scheinbar einfache) Regel beachtet ist es echt das einfachste Gericht der Welt und geht sogar echt schnell (nein, auch nicht um schnell das Radio anzuschalten!).



Bevor ihr anfangt, solltet ihr schon 2 Liter Gemüsebrühe auf dem Herd stehen haben (falls am Ende was über bleibt gibts halt am nächsten Tag Nudelsuppe).

Einfach Zwiebeln und (wer mag) Knoblauch in einem großzügigen Schuss Öl (Olivenöl,Rapsöl...pipapo völlig egal) andünsten (für Leute wie meinen Bruder die keine Zwiebeln mögen: behauptet einfach es seien keine drin, merkt und schmeckt eh kein Mensch, habs schon mehrfach getestet!).

Bevor das Zeug schwarz wird Risotto- oder Milchreis dazugeben (ca. 100g pro Person, lasst euch nicht davon verwirren dass das am Anfang nach Wenig aussieht, Reis quillt ganz schön auf). und immer rühren.

Sobald der Reis glasig geworden ist, einen ordentlichen Schluck Weißwein zum Ablöschen reinkippen (wer keinen Wein mag oder hat, einfach weiter zum nächsten Punkt, ich würds aber empfehlen, schon allein um nebenher einen zu trinken).

Jetzt gebt ihr nach und nach die Gemüsebrühe dazu. Immer weiter rühren und sobald der Reis beginnt am Boden zu kleben einen neuen Schöpflöffel rein (natürlich einen Schöpflöffel voll Brühe, nicht dass ihr mir da jedes mal nen neuen Schöpflöffel holt, das wäre zwar lustig aber ziemlich unnötig.)



Und daraus besteht das ganze Kochen: rühren, Brühe rein, rühren, Brühe rein... und nochmal, wehe ihr lasst den Topf aus den Augen!

Wenn ihr merkt dass der Reis keine Flüssigkeit mehr aufnimmt, sollte er fertig sein. Einfach immer zwischendurch probieren, am Ende sollte er weich sein und nicht in der Brühe schwimmen; nach Babybrei sollte es aber auch nicht schmecken.



Soviel zum Grundrezept. Jetzt könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Weil ich die totale Langweilerin bin (und brutal Hunger hatte) hab ich nur Pfeffer, ein paar Tropfen Zitronenöl, einen Schuss Reismilch und Safran rein gemacht, aber hier ein paar Vorschläge:

1) Kleingehackte, vorher in der Pfanne geschwenkte Pilze und frische Petersilie dazu tun.

oder

2) Vorgebratene Gemüsestreifen (Paprika, Karotte, Broccoli..whatever) reinhauen.

oder

3) Zu Variante 2) noch Safran und Hähnchenbrust (für die Fleischesser)

oder

4) Für die ganz exotischen (harrrrr..) Curry, Paprikapulver und Mangostückchen (hört sich komisch an, schmeckt aber unglaublich lecker)

oder

5) für die Cremigkeit und die nicht - Veganheit Parmesan dazurühren.

... Ihr seht es gibt viel Platz für Kreativität (bloß nicht übertreiben, das soll ja am Ende im Magen bleiben).

Tadaaa, gar nicht schwer.
Und falls es nicht klappen sollte, geht das nächste Mal nicht zwischendurch aufs  Klo! (Und wenn doch, wascht euch wenigstens die Hände, auf die fünf Sekunden kommts dann auch nichtmehr an wenn der Reis verbrennt).

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