Dienstag, 3. Februar 2015

Studium und Marmeladenparty.

Freunde der begehbaren Kleiderschränke,

ich habe Grund zu feiern! Nach meinem Abitur vor drei Jahren, einem verkackten, abgebrochenen Studium und 17 Absagen von verschiedenen Unis und Ausbildungsstellen...habe ich endlich einen Studienplatz! Wohooo.
Ich bin dieses Jahr sogar so krass beliebt gewesen, dass ich nun zwischen 5 Unis wählen durfte, die alle meine sympathische Erscheinung bei sich haben wollen. Kein Wunder bei so viel Charisma (nun gut, es reicht).

Jedenfalls habe ich jetzt endlich einen Studienplatz an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg (noch ein yeah, ich kann in meiner geliebten Heimatstadt bleiben und endlich mit meinem Zuckermädchen zusammenziehen!). Wenn ich den Studiengang durchziehe, könnt ihr mich danach Kultur- und Medienbildung - Bachelorin nennen. Oder so. Jedenfalls freu ich mich n Ast.

Und aus lauter Freude habe ich heute eine riesige Marmeladenparty veranstaltet (ok, ich habe Marmelade gekocht. Allein.).
Ich hasse gekaufte Marmelade. Erstens finde ich sie viel zu süß und zweitens mag ich nur Pflaumenmarmelade (jeder hat sein Päckchen zu tragen, jaja..).

Deshalb, heute hier, total professionell und hochkompliziert (nicht):
Pflaumen - Holunder - Marmelade!

1. Pflaumen entkernen und evtl. schälen (ich mag das allerdings wenn die Schale mit drin ist, muss jeder selber wissen).
2. Die ganze Pracht mit Zitronensaft, Zimt und 2-3 Schlücken Holunderblütensirup pürieren.
3. Im Idealfall sieht die ganze Sache dann schon total lecker aus. Im Normalfall aber eher wie Kinderkotze. Lasst euch davon nicht abschrecken, dat wird lecker!
4. Gelierzucker im Verhältnis 2:1 dazugeben und aufkochen lassen. Weil ich so ein Anarchist bin, nehme ich immer die Mischung 4:1 wird halt bisschen flüssiger, stört mich aber nicht. Lieber flüssig als süß! Dann alles lustig kochen lassen und ein Liedchen trällern.
5. Nach fünf Minütigem Vergnügen füllt ihr die Suppe in Gläser ab, die in einem Wasserbad stehen und lasst die Freunde abkühlen. Wenn ihr so süß seid wie ich, macht ihr auf noch total unegoistisch ein Gläschen für den Liebsten mit (aber nur ein kleines, wir wollen ja nicht zu süß sein! Hallo M.!)
6. Und dann dürft ihr euch freuen und einen Sonnentanz tanzen oder euch zur Belohnung die Nägel lackieren, ganz wie ihr wollt.
Sollte übrigens ein Krieg ausbrechen, ihr seid alle herzlich eingeladen euch zu uns in den Keller zu begeben. Meine Mum und ich sind nämlich ein wenig durchgedreht und haben alles mögliche eingekocht (der Winter wird hart Kinder!). Deshalb sind wir jetzt im Besitz von 30 Litern Tomatensoße und 27 Gläsern Marmelade. Wir können meinen coolen Söhnen (äh..euch!) also Asyl gewähren wenn es hart auf hart kommt!

Ich küsse euch Buxenbügler und begebe mich wieder auf Wohnungssuche im Immobiliendschungel des arschteuren wundervollen Stuttgarts!

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