Mittwoch, 29. April 2015

[Gastbeitrag] 8 Tipps für Aufnahmen von Gewittern & Blitzen

Über die Autorin: Jasmin Schmitt ist für das Radeberger Unternehmen rahmenversand.com im Online-Marketing tätig. Redaktionelle Tätigkeiten, Social Media und Marketingstrategien mit Fotografen und Bloggern gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

Wer schon einmal ein Gewitter mit vielen unterschiedlichen Blitzen am Himmel erlebt hat, der wird den Wunsch verspüren, dieses Naturerlebnis perfekt in einem Bild festzuhalten. Moderne Kameras bieten hierfür die Möglichkeit der Langzeitbelichtung. Folgende 8 Tipps für Aufnahmen von Gewittern & Blitzen sorgen dafür, dass das Bild gelingt und anschließend überzeugend mit einem gut gewählten Bilderrahmen präsentiert werden kann.

Grundideen beim Fotografieren eines Gewitters mit Blitzen

Wenn man die Kamera zum Fotografieren von Blitzen und Gewitter verwenden möchte, dann hilft es nur, wenn man eine sehr ruhige Kameraposition mit einer Langzeitbelichtung kombiniert. Die meisten Kameras bieten Belichtungszeiten bis 30 Sekunden, was ausreichen sollte, ein gutes Bild zu machen. Neuere Kameras bieten auch längere Belichtungszeiten, die automatisch beendet werden, wenn genügend Licht auf dem Sensor angekommen ist. Verfügt man über ein Stativ, dann ist man auf der sicheren Seite, hat man ein Stativ gerade nicht zur Hand, dann sollte man die Kamera auf andere Art und Weise fixieren.























Hilfsreiche Tipps für bessere Ergebnisse beim Fotografieren von Gewittern

1. Beim Gewitter ist es meist dunkel, diese Grundstimmung sollte auch im Bild aufgegriffen werden. Deshalb sollte man vor der Aufnahme die Belichtungszeit über den ISO-Wert deutlich verlängern. 


2. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass eine noch längere Belichtungszeit möglich wird. Ist die ISO-Vorgabe schon ausgereizt, dann ergibt sich meist automatisch eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden bei der Automatik, wenn man höhere Blendenzahlen wählt. Dies ist oft ausreichend. 


3. Zur weiteren Verbesserung der Bildergebnisse kann man aber die Blendenzahl noch weiter erhöhen, womit man die Aufnahmezeit noch weiter verlängert wird und mehr Blitze abgebildet werden.


4. Verfügt die Kamera über die Möglichkeit des manuellen Abbruchs der Belichtung, dann sind längere Belichtungszeiten als 30 Sekunden möglich. Insgesamt ist aber darauf zu achten, dass die Belichtungszeit nicht zu einer Überbelichtung führt. Hierzu kann man mehrere Probeaufnahmen machen, die unterschiedliche Varianten aus Belichtungszeit und Blendenzahl vorgeben.

























5. Die Kamera sollte während der Aufnahme nicht bewegt werden. Deshalb sollte man ein Stativ einsetzen oder die Kamera auf andere Art fixieren. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass möglichst viel Himmel aufgenommen wird. Die Brennweite ist also zu reduzieren, möglichst aber nicht über 16 mm hinaus, weil sonst zu starke Verzerrungen entstehen.

6. Falls die Kamera automatisch fokussiert, ist der Autofokus besser abzustellen. Für die Blitze ist die größtmögliche Entfernungsangabe sowieso die beste Wahl. Gleichzeitig sorgt die hohe Blendenzahl für maximale Schärfentiefe. 


7. Streulicht aus anderen Lichtquellen sollte ausgeschaltet werden. Falls das nicht perfekt gelingt, kann man auch eine Streulichtblende einsetzen.


8. Geduld und Ausdauer sind notwendig und man sollte Erfahrungen sammeln, die spezifisch für die eigene Kamera sind. Nach mehreren Versuchen weiß man dann, worauf es ankommt.

Der perfekte Rahmen zum Gewitterfoto

Zu einem Foto mit Gewitter und Blitzen sollte man einen Rahmen wählen, der die Dramatik des Fotos ausdrückt und zugleich zurückhaltend ist, um die Wirkung des Fotos nicht zu beeinträchtigen.
 

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